Immer dann, wenn’s am schönsten ist …
Das Wochenende war einfach perfekt: Am Freitag, ein, zwei, viele Mojitos mit S, was dazu geführt hat, dass wir uns Erzählungen zufolge benommen haben … ich sag’s euch, Komatrinkende Teenager wären blass vor Neid geworden! Aber soviel kann gesagt werden: Setzt uns zwei Männer in Uniform vor die Nase (die, das muss jetzt annerkennungshalber echt einmal gesagt werden, eine Engelsgeduld mit uns hatten und alle noch so seichten Schmähs und blöden Meldungen unsererseits über sich ergehen haben lassen) ein Funkgerät, Handschellen und ein lustiges Käppi und wir sind für mindestens 24 Stunden bestens unterhalten. Gut, ich sollte das jetzt echt nicht näher ausführen, bevor noch irgendwer Ärger bekommt.
Gestern habe ich mit A und ihrem Ex (ich weiß, dass klingt jetzt sicher total krank, aber es ist gar nicht so, wie es scheint: Die beiden sind noch immer super befreundet und deshalb war das in keinster Weise komisch oder so) auf dem Gürtel Nightwalk. Für mich war es ja – im Gegensatz zu den beiden – eine Premiere und leider habe ich von den Bands nicht mehr übermäßig viel mitbekommen, da ich geschätzte 5 Stunden mit Parkplatzsuche verbracht habe, aber der Aufwand war es definitiv wert. Da ich vom Vorabend ohnehin den ganzen Tag unter Hammerschlagen in der Gedächnishalle gelitten hatte, habe ich beschlossen, antialkoholisch zu bleiben und damit ich den guten Vorsatz auch auf keinen Fall über Bord werfen konnte, hatte ich mich dazuentschlossen, mit dem Auto zu fahren. Aber trotzdem: super Stimmung, angenehme Leute und bei dem Wetter einfach das ideale Abendprogramm, das wir später dann in der Wäscherei abgerundet haben.
Was ich heute gemacht habe, könnte ich eigentlich gar nicht mehr so genau sagen, vor allem wo bitte schön die Zeit hin ist, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Ich mein’, es kann doch kaum einen ganzen Tag dauern, die Wochenendzeitungen zu lesen, Tichy-Eismarillenknödeln zu essen und die „Das wilde Leben„-DVD zu schauen, oder?