Ohne Worte …
Mein Tag hat mit einer Flut aus E-Mails in meinem Posteingang begonnen und ist nicht minder anstrengend weiter gegangen. Trotz des langen Wochenendes fühle ich mich müde und ausgelaugt und auch mein Magen hat mir den Krieg erklärt.
Deshalb kuschle ich mich jetzt lieber in mein Bett, nicht aber ohne euch mit ein paar Impressionen meines Laxenburg Spaziergangs mit meiner Freundin J. zu versorgen
Frohe Ostern!
Das Osterwochenende verläuft bis jetzt komplett nach Plan. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche – die eine zweitätige Geschäftsreise ins Ausland beinhaltete – habe ich mich schon so sehr auf dieses verlängerte Wochenende gefreut.
Das mit dem Schlafen funktioniert noch nicht ganz so wie geplant, aber ich bin optimistisch, dass das bis Dienstag auch noch wird. Die letzten Tage habe ich schon gemerkt, dass es zu viel wurde. Zu viel Arbeit, zu viele Termine, Verpflichtungen und Versprechen, zu wenig Zeit für mich. In solchen Phasen fühle ich mich dann immer wie in einem Zug, der mich mitreißt und aus dem es kein Entrinnen gibt. Es muss immer weitergehen. Dann beginnt meine Haut auszubrechen, ich schlafe schlecht, ich esse ungesund und ich bin ständig nervös und verspannt. Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, die Anzeichen frühzeitig zu erkennen, aber leider gelingt es nicht immer, die Notbremse zu ziehen.
Seit ich am Freitag aus dem Büro gegangen bin, kann ich förmlich dabei zusehen, wie sich mein Körper immer mehr entspannt. Bei meinen täglichen Läufen über die Felder fühle ich mich wie ein junger Hund und die Sonne, die Natur und das Auspowern lassen mich wie neu geboren fühlen. Da ist schon etwas dran an dem so genannten „Runner’s-High“.
Dieses Jahr war ich für das Ostermenü verantwortlich, eine Aufgabe, die ich nur zu gern übernahm. Schon am Freitag durchforstete ich das Internet und zahlreiche Kochbücher nach Ideen und Inspirationen und ich blieb am Ende bei Martha Steward’s Ostermenüs hängen. Es gab Hühnchenbrust mit Mandelkruste und dazu Reissalat mit Artischoken und Spinat. Meine Familie war begeistert. (Sorry für das fehlende Foto, irgendwie habe ich das komplett vergessen, aber vielleicht bekomme ich mit den Resten noch eines hin).
In diesem Sinne wünsche ich euch allen FROHE OSTERN und einen erholsamen Sonntagabend!
Huhu, wieder da!
Als ich am Freitag die Augen öffnete und durch die dicken Vorhänge vor meinen Fenstern Sonnenstrahlen erkannte, machte mein Herz förmlich einen Sprung vor Freude. Mit einem Schlag erschien das Leben im wahrsten Sinne des Wortes wieder in einem anderen Licht.
Der ständige Regen der letzten Wochen hatte sich wie eine dunkle Wolke über mein Gemüt gelegt und oft hatte ich gar keine Lust, meine Wohnung zu verlassen. Alleine, dass ich jeden Tag mit nassem Hosenboden und am besten auch noch Gatschspritzern von vorbeifahrenden Autos im Büro ankam, hat mir jegliche Lust, mich in irgendeiner Form aufzubretzeln, verdorben.
Aber jetzt roch es nach Frühling. Endlich. Ich fühlte mich wie ein junger Hund und wäre am liebsten gleich eine Runde Laufen gegangen. Doch damit musste ich bis zum Wochenende warten. Davor wartete noch ein glücklicherweise diesmal nicht zu langer Freitag im Büro auf mich.
Ich das Wochenende im Haus meiner Eltern etwas außerhalb der Stadt verbracht und es war genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte: Laufen, Lesen, Entspannen, Kochen, Schlafen … nach wochenlangem Stress und Verpflichtungen fühle ich mich seit langem wieder ausgeglichen und halbwegs bereit, mich in eine anstrengende nächste Arbeitswoche zu stürzen. Ich liebe meine Wohnung mitten in der Stadt. Aber in letzter Zeit merke ich auch immer mehr, wie sehr ich mich nach einer gelegentlichen Auszeit weit weg vom Trubel der Stadt sehne. Und danach, etwas Gutes für mich zu tun und meinem Körper den Ausgleich zu gönnen, den er verdient.
Auftanken
Ich bin gerne unter Menschen. Ja, ich bin sehr wohl gesellig und kommunikativ. Und dennoch sind es manchmal die Tage, die ich komplett alleine verbringe, die so wichtig für mein emotionales Gleichgewicht sind. Heute war so ein Tag.
Ok, er hat nicht ganz so optimal begonnen, als ich kurz nach acht panisch hochgeschreckt bin, im Glauben ins Büro zu müssen, aber auch dieses Missverständnis war bald geklärt und so genoss ich es umso mehr, mich noch einmal unter die Bettdecke zu kuscheln.
Später wanderte ich dann auf meine Couch, wo ich mich mit einem Latte Macchiato und einem guten Buch in meine Kuscheldecke wickelte. Und dort blieb ich. Abgesehen vom regelmäßigen Nachschub mit Kaffee und Mini-Zimtschnecken verweigerte ich jegliche Form von unangnehmen Tätigkeiten. Der Plan war eigentlich genau so den Rest des Tages zu verbringen, um Ruhe und Kraft für die kommende Arbeitswoche zu sammeln.
Seit Wochen habe ich mich nämlich nach genau so einem Tag gefreut. An dem ich mich einfach mal total zurückziehen kann und nur entspannen. Doch wie das nun einmal so ist mit großen Wünschen, eröffnet sich, wenn einmal erfüllt, gleich Neue. In meinem Fall war das ein Museumsbesuch, den ich mir bereits seit Ewigkeiten vorgenommen hatte.
Also beschloss ich mich doch für ein paar Stunden von meiner Couch zu trennen – und sollte diese Entscheidung nicht bereueen. Der Besuch in der Albertina war perfekt, ich fand nur wieder einmal heraus, wie kurz meine Aufmerksamkeitsspanne in Museen leider ist. Ich liebe Museen und möchte am liebsten alle Eindrücke, alle Informationen auf einmal in mir aufsaugen, aber leider ist genau das nach spätestens einer Stunde einfach zu viel. So sehr ich mich auch bemühe, irgendwann ist die geht es einfach nicht mehr.
Aber ich war glücklich und zufrieden. Und nutzte die Gelegenheit, wo ich schon einmal stand, und nahm mir eine Kanne grünen Tee mit auf den Weg zur Couch, auf der ich seitdem knotze und sobald ich dies hier fertig geschrieben habe, werde ich mich auch wieder in mein Buch vertiefen und danach hoffentlich in einen friedlichen Schlaf sinken.
Filmfieber
Gestern Abend habe ich mir im Rahmen der Viennale den Film „Michael Clayton“ angesehen. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich anfangs gar nicht so enthusiastisch war, als A. sich den Film als Teil ihres Geburtstagsgeschenkes ausgesucht hatte, aber man kann dem Geburtstagskind ja schwer etwas abschlagen, daher habe ich mich dem Wunsch gebeugt. Es war ja nicht so, als hätte mich der Film nicht interessiert, aber ich hatte mir für meine Viennale Premiere einfach etwas ein wenig …. anspruchsvolleres, intellektuelleres gewünscht. Aber im Nachhinein war ich vollauf zufrieden mit unserer Wahl: Nicht nur, dass George Clooney wieder einmal zum schmachten war, auch der Film selbst war spannend bis zur letzten Minute, die Handlungsstränge wurden auf geniale Art und Weise langsam miteinander verbunden, sodass man nicht, wie es sonst bei amerikanischen Actionfilmen oft der Fall ist, bereits nach den ersten 20 Minuten eine Ahnung hat, wie es weitergeht, sondern bis zum Schluss braucht, um die Handlungsstränge zu verbinden und zu verstehen.
Peinlich war lediglich, dass ich die ersten 10 Minuten nur halb mitbekommen hatte, da ich mit dem Schlaf gekämpft hatte. Nein, nein, der Film war wirklich spannend, aber es passiert mir in letzter Zeit andauernd, dass mir, sobald ich irgendwo ruhig sitze, die Augen zufallen. So auch letztes Wochenende als meine Freundin MD aus Deutschland zu Besuch war und ich uns einmal Karten für die Oper (La Traviata) und einmal für’s Theater (Der Sturm) besorgt hatte und dann echte Probleme hatte, wach zu bleiben. Das Problem ist: Ich schlafe in letzter Zeit viel zu wenig, wenn ich wach bin, passiert einfach zu viel, das meine Adrenalinspiegel permanent in die Höhe treibt oder dort hält, so dass ich einfach erschöpft bin – glücklich erschöpft, aber doch erschöpft. Mehr dazu ein andermal – ich muss jetzt weiter, denn heute Abend erwartet mich mein nächster Viennale Film: Je pense à vous. Man darf gespannt sein.
From Nachmittagskaffee to Cocktail Hour
Wenn mich heute jemand gefragt hätte, was ich den ganzen Tag so gemacht habe, hätte ich antworten müssen, dass ich ca. 4 Stunden in der Kurkonditorei Oberlaa am Neuen Markt verbracht habe. Ich kann mir schon ungefähr vorstellen, wie die Reaktion darauf ausgesehen hätte: vermutlich irgendetwas zwischen „Oooh lala“ und „Na servas“ – je nachdem von wem die Frage gekommen wäre und vielleicht noch etwas wie „na da hat aber jemand gar nicht genug kriegen können“.
Aber es ist nicht so, wie es vielleicht scheint. Meine Freundin D. und ich hatten uns einfach viel zu erzählen.
Als das, was die Engländer als Tea Time bezeichnen – ich glaube nicht, dass es dafür ein deutsches Pendant gibt – also dieser Teil des Nachmittages an dem man gewöhnlich Kaffee trinkt, vorbei war, und wir zum zigsten Mal überlegten, ob wir der Versuchung erliegen, und uns eine der köstlichen Torten, die im 2 Minutentakt neben uns vorbei zogen, gönnen oder doch besser standhaft bleiben sollen, beschlossen wir, die Nachmittagskaffee-und-Kuchen-Zeit kurzerhand für beendet zu erklären und die Cocktail Hour einzuläuten.
Einige Minuten später standen zwei Prosecco-Grapefruit Sorbet-Cocktails vor unserer Nase als die Kellnerin unsere leeren Latte Macchiato-Gläser abräumte – nicht ohne uns einen Blick zuzuwerfen, der Bände sprach. Ich bin mir durchaus bewusst, dass wir zwischen all den braven älteren Damen und Ärztegattinen einen eigenartigen Eindruck hinterlassen haben, aber …
Hallo, wir waren bei den schweren Kalibern angekommen und manche Themen kann man einfach nicht ohne das passende Accessoire in der Hand in Angriff nehmen!
Immer dann, wenn’s am schönsten ist …
Das Wochenende war einfach perfekt: Am Freitag, ein, zwei, viele Mojitos mit S, was dazu geführt hat, dass wir uns Erzählungen zufolge benommen haben … ich sag’s euch, Komatrinkende Teenager wären blass vor Neid geworden! Aber soviel kann gesagt werden: Setzt uns zwei Männer in Uniform vor die Nase (die, das muss jetzt annerkennungshalber echt einmal gesagt werden, eine Engelsgeduld mit uns hatten und alle noch so seichten Schmähs und blöden Meldungen unsererseits über sich ergehen haben lassen) ein Funkgerät, Handschellen und ein lustiges Käppi und wir sind für mindestens 24 Stunden bestens unterhalten. Gut, ich sollte das jetzt echt nicht näher ausführen, bevor noch irgendwer Ärger bekommt.
Gestern habe ich mit A und ihrem Ex (ich weiß, dass klingt jetzt sicher total krank, aber es ist gar nicht so, wie es scheint: Die beiden sind noch immer super befreundet und deshalb war das in keinster Weise komisch oder so) auf dem Gürtel Nightwalk. Für mich war es ja – im Gegensatz zu den beiden – eine Premiere und leider habe ich von den Bands nicht mehr übermäßig viel mitbekommen, da ich geschätzte 5 Stunden mit Parkplatzsuche verbracht habe, aber der Aufwand war es definitiv wert. Da ich vom Vorabend ohnehin den ganzen Tag unter Hammerschlagen in der Gedächnishalle gelitten hatte, habe ich beschlossen, antialkoholisch zu bleiben und damit ich den guten Vorsatz auch auf keinen Fall über Bord werfen konnte, hatte ich mich dazuentschlossen, mit dem Auto zu fahren. Aber trotzdem: super Stimmung, angenehme Leute und bei dem Wetter einfach das ideale Abendprogramm, das wir später dann in der Wäscherei abgerundet haben.
Was ich heute gemacht habe, könnte ich eigentlich gar nicht mehr so genau sagen, vor allem wo bitte schön die Zeit hin ist, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Ich mein’, es kann doch kaum einen ganzen Tag dauern, die Wochenendzeitungen zu lesen, Tichy-Eismarillenknödeln zu essen und die „Das wilde Leben„-DVD zu schauen, oder?
MEIN Weihnachtsmann kommt manchmal auch im Sommer
Unerträglich lautes Klingeln riss mich heute früh jäh aus meinem Schönheitsschlaf. Komplett aus dem Konzept gebracht brauchte ich einige Zeit, bis ich realisierte, dass das Läuten nicht von einem Wecker, sondern von der Tür kam – meiner Tür um genau zu sein. Auch wenn ich noch nicht so weit war, die Uhrzeit als Ganzes geistig zu erfassen – der Blick auf den Radiowecker auf dem Nachttisch zeigte an der ersten Stelle eine „7“ an – rang ich mich schlussendlich doch dazu durch, nachzusehen, wer der Störenfried war, der es wagte, mich zu dieser unchristlichen Zeit zu belästigen. Der gestrige Abend mit J hatte seine Spuren hinterlassen und ich fragte mich, ob es tatsächlich Leute gab, die vom schlafen schöner werden.
Ich taumelte also schlaftrunken in Richtung Eingangstür und warf vorsichtshalber noch einen Blick in den Vorzimmerspiegel – oben herum: Tank Top – Check, unten herum: Hotpants – ein bissi kurz geraden, aber was soll’s – Check – und öffnete die Tür.
Tadaaaahhh! Was erblickten meine müden Augen: Ein etwas irritierter Postbote hielt mir ein Packet/Plastiksackerl-Etwas, auf dem der „La Redoute“-Schriftzug ragte, vor die Nase. Das nenne ich einen guten Start in den Tag! Gar nicht mehr böse ob der Störung Mitten in der Nacht, malte ich meine drei XXX auf das Gerät, das der gelbe Mann mir hinhielt, und nahm meinen Schatz in Empfang.
Meinem ursprünglichen Instinkt kehrte ich auf der Stelle in mein Bett zurück, um dort weiterzumachen, wo ich zuvor aufgehört hatte, doch sobald ich meinen Kopf auf den Polster gelegt hatte, war klar, dass an schlafen jetzt nicht mehr zu denken war. Wie ein kleines (amerikanisches) Kind am Weihnachtsmorgen krallte ich mir das Packet/Sackerl-Etwas und fing sofort an, alles durchzuprobieren. (Habe außerdem herausgefunden, dass sich die Betrachtung von verschwommenen Körperkonturen – ich hatte meine Kontaktlinsen noch nicht eingesetzt – sich definitiv positiv auf die Selbstliebe auswirkt – nur so als Tipp.) Ich musste mir selbst gratulieren: Natürlich hatte ich längt vergessen, was ich vor Wochen im Rahmen eines spontanen Shopaholic-Anfalles am Sonntag bestellt hatte, aber mein Geschmack ist seitdem weitgehend konstant geblieben, was zur Folge hatte, dass ich mich um kurz nach 8 Uhr bereits mit einem schwerwiegenden Entscheidungsproblem konfrontiert sah.
Nachdem eine Lösung dieses Problems nicht in unmittelbarer Zukunft absehbar war, beschloss ich letztendlich doch auf ein altes Hausmittel zurückzugreifen: darüber schlafen.
Auf all die coolen Dinge, die noch kommen werden
A: Prost, auf uns! Und auf all die coolen Dinge, die noch kommen werden!
Ich: Prost, auf deinen Optimismus!
A: Ach, komm, was kann uns besseres passieren? Wir sind jung, intelligent und single – und das heißt im Prinzip, dass uns die Welt offensteht! Jederzeit kann uns unser Traummann, Traumjob oder sonst irgendein Abenteuer über den Weg laufen und es gibt nichts und niemanden, der uns davon abhält unsere Chancen zu nutzen!
Als A und ich den lauen Sommerabend bei Mojitos im Palmehaus genießen, wird mir schlagartig klar: Eigentlich hat sie vollkommen Recht. Man hat diese Angewohnheit, sich immer nur darauf zu konzentrieren, was man alles NICHT hat. Wenn ich daran denke, wie viele Stunden ich darauf verschwende, mir darüber den Kopf zu zerbrechen, was ich alles noch nicht erreicht habe von dem, was auf der To-Do/Achieve-Liste meines Lebens steht, vergesse ich viel zu oft auf das, was ich alles schon erreicht habe und welche Möglichkeiten ich mir dadurch geschaffen habe.
Und selbst wenn man sich, wenn rund um einen herum die Welt langsam, aber sicher verspießert und einen glauben lässt, ohne zweite Hälfte wäre man tatsächlich nur ein halber Mensch, manchmal tatsächlich einredet, etwas würde fehlen, kann man sich am Ende des Tages doch glücklich schätzen, dass man selbstbewusst und unabhängig genug ist, sich mit nichts geringerem als dem Besten zufrieden zu geben.
Und bis das oder der Beste endlich auf der Bildfläche erscheint, kann man sich glücklich schätzen, wenn man Freunde hat, die einen immer wieder daran erinnern, auf was es im Leben wirklich ankommt und das verquerte Weltbild wieder ins Lot bringen, wenn es aus den Fugen geraten ist. Und Alkohol, nicht zu vergessen …
Chick lit und große Träume
Nach einer stressigen Woche habe ich beschlossen, den Sonntag so richtig zu genießen und habe ihn daher im Bett mit einem guten Buch verbracht. Bittersüße Schokolade hat mich so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte.
Die Geschichte zieht einen sofort in einen Bann rund um mexikanische Kultur, die Magie der Kochkunst und die Macht der Leidenschaft und der unerfüllten Liebe, wobei man beim Lesen ständig zwischen faszinierender Kulinarik und impulsiver Leidenschaft hin- und hergerissen ist. Obwohl das ganze Thema rund um die Macht der Gefühle vielleicht manchmal ein wenig zu sehr überstrapaziert wird, kann man, wenn man an der letzten Seite angelangt ist, gar nicht anders, als den Rest des Tages in einem Zustand irgendwo zwischen Hunger und der plötzlichen Sehnsucht nach der ewig haltenden, vollkommenen Liebe zu verbringen.
In diesem Sinne habe ich beschlossen, den Abend mit einer Kanne Tee und der DVD „Viel Lärm Um Nichts“ ausklingen lassen.
Ja ja, ich weiß, man kann es in puncto Schnulzen und Romantik auch übertreiben, aber so bin ich eben. Tief in mir steckt nun einmal eine hoffnungslose Romantikerin.




